Kolwezi: Mais, Soja und Gemüse – üppiges Wachstum in der Regenzeit

Wir hatten schon berichtet, dass LHL in Katanga Bauerngenossenschaften unterstützt und inzwischen dank eines Brunnens auch in der Trockenzeit Gemüse angebaut werden kann.

Im September, im 2. Projektjahr, gings dann richtig los mit den geplanten Maßnahmen in diesem Projekt: Die Aussaat von Mais, der inzwischen schon meterhoch ist.

Doch vorher müssen die Felder vorbereitet, gepflügt und gehackt werden.

Dann wurden die Felder für den Sojaanbau vorbereitet....

....und am Rand wird schon seit fast einem Jahr ganz viel Gemüse angebaut. Bis zu viermal im Jahr kann dieses Gemüse geerntet werden: Bohnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl, Salat, Tomaten, Auberginen und vieles mehr.

 

 

Hier wächst Soja

 

Im fernen China wurde im November ein Container gepackt mit einem nagelneuen 2. Traktor, einer Egge, einem Pflug, einem Anhänger und mit einem Bewässerungsapparat. Damit werden die Genossenschaften in Kolwezi demnächst ganz professionell auf einer Fläche bis zu 400ha mit maschinellen Hilfsmitteln Landwirtschaft betreiben können. Das passt irgendwie zu der Industrielandschaft um Kolwezi herum. Auf einigen Fotos lassen sich im Hintergrund ein wenig die Bergwerke sehen, wo im Tagebau Kupfer und andere Edelmetalle abgebaut werden. Doch die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln ist prekär. Deshalb wurde dieses Projekt vom BMZ gefördert und jetzt wird in großen Mengen produziert!

 

Auf Facebook finden sich unter der Gruppe “Organisation saints apôtres du Christ pour le dvloment du Kongo. OSADK” weitere Berichte und kleine Filmclips über die Arbeit der Genossenschaften in Kolwezi.

Das Projekt wird vom BMZ (Entwicklungshilfeministerium) gefördert, aber wir benötigen noch Spenden für den Eigenanteil. Spendenkonto DE70 2806 4179 0135 8758 03 bei der Volksbank Vechta, BIC GENODEF1VEC, Verwendungszweck "Kolwezi". Vielen Dank!