Das EFIDO-Zentrum- Teil 2

DAS LANDWIRTSCHAFTSZENTRUM EFIDO

2 Jahre schon…

EFIDO ist ein landwirtschaftliches Zentrum, das von ADICH in Zusammenarbeit mit LHL und Engagement Global NRW gegründet wurde (das Land NRW beteiligte sich in Höhe von 10 000€) und 10 km nördlich von Atakpamé in Togo liegt. Aufgaben: Ausbildung zur Verbesserung der Landwirtschaft. Dort können die Landwirte der Region innovative Anbaumethoden kennenlernen: Herstellung von natürlichen Pestiziden, Kompost, Agroforst, biologischer Sojabohnenanbau, neue Aufforstungstechniken, Herstellung von effizienten Kochern, Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, innovative Anbaumethoden usw…

Bauern aus benachbarten Dörfern investieren in das EFIDO-Zentrum, sie organisieren sich in Gruppen und ein Teil von ihnen erhält Mikrokredite.

EFIDO ist ein Synonym für sozialen Fortschritt, ein besseres Leben, für gesunde Ernährung und für einen höheren Lebensstandard.

Die erste Phase ist schon abgeschlossen. Jetzt wollen wir mit der 2. Phase beginnen.

EFIDO 2

Im Jahr 2020 werden die Aktivitäten des EFIDO-Zentrums verstärkt und es wird eine Phase der Innovation und des Experimentierens mit neuen Techniken auf dem Gebiet der Haushaltsenergie und der Agrarforstwirtschaft eingeleitet. Dabei werden Frauen eine wichtige Rolle spielen, aber wir legen auch Wert auf Zusammenarbeit mit Männern.

Kocher aus Lehm

von und für Frauen

CO-Gase und Rauch sind Haupttodesursache für Frauen in Togo. EFIDO zielt darauf ab, ihre Gesundheit und die ihrer Kinder durch die Einführung kostengünstiger, effizienter Lehm Kocher zu verbessern. Sie produzieren wenig CO und wenig Rauch und der Holzverbrauch ist reduziert, was die Restwälder und Humanressourcen schont. Dies spart auch CO2.

Diese Kocher sind das Ergebnis einer aktiven technologischen Zusammenarbeit seit 2015 zwischen togolesischen und deutschen Partnern.

EFIDO fördert die Ausbildung von Frauen in Technik, Verarbeitung von Grundprodukten, Management und bietet finanzielle Unterstützung zur Ausbildung von Frauen in Führungspositionen. Wir wollen sie daher dazu bringen, sich selbst zu stärken, indem sie Herstellerinnen und Verkäuferinnen dieser Kocher werden.

Sie verbessern ihre Einkommen, ihre Gesundheit und den Lebensstandard ihrer Familien.

2 000 Kopfbäume

Darüber hinaus sollen 2.000 Akazien von Männern gepflanzt werden und dann in „Kopfbäume“ geschnitten, wodurch eine regelmäßige Brennholzversorgung möglich sein wird.

Der zweite Teil des Projektes befasst sich mit der unmittelbaren Umgebung der Bevölkerung: Ihr Bewusstsein ist im Gange, sie dazu zu bringen, Bäume in den Dörfern zu pflanzen und sie in "Kopfbäume" zu beschneiden (radikales und regelmäßiges Beschneiden, um das Wachstum von Zweigen anzuregen).

Dies sichert eine mehrjährige Versorgung mit Holz für Frauen, zusätzliches Futter für Tiere und einen wirksamen Schutz vor Stürmen für alle.

Getreide unter Akazien

Akazien binden Stickstoff mit ihren Wurzeln und düngen so den Boden, den sie auch binden. Sie werden die Auswirkungen des Klimawandels mildern, der in Togo leider immer spürbarer wird. Sie werden im Wechsel mit Nahrungspflanzen (Mais, Soja…) nach der Agroforstmethode in Reihen gepflanzt. Die Produktion und Verwendung von Bio-Kompost, von Holzkohlestaub und BioInsektiziden werden die Quantität und Qualität der Pflanzen verbessern.

Das öffentliche Bewusstsein für die Dringlichkeit dieser Maßnahmen ist für den Erfolg des Projekts von wesentlicher Bedeutung. Dies geschieht durch Sensibilisierungs- und Schulungsseminare.

 

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