Togo Projekt Efido: Chantal Kloecker kritisiert in der "Völkermühle" die traditionelle Entwicklungspolitik

Auf Einladung der Philipp Kraft Stiftung sprach am Mittwoch, 4. März 2020, 19.30 Uhr LHL-Mitglied Chantal Kloecker in der "Völkermühle" in Eltville am Rhein. Thema:
Der Fisch und der Kolibri. Wie kann "Hilfe zur Selbsthilfe" aussehen. Ein weiterer Vortrag fand am 5.März in Neuss statt, diesmal bei "Puzzle-Frauen für Toleranz und Dialog"
Anhand des Projekts EFIDO in Togo wird das Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“ behandelt. Wie könnte ein Engagement in Afrika aussehen, um wirksam und nachhaltig zu werden? Welchen Einfluss könnte eine gut verstandene Entwicklungspolitik auf die Migrationsbewegungen haben?

Chantal Kloecker während ihres Vortrags

Chantal Kloecker bei ihrem Vortrag bei Puzzler der Frauen in Neuss (Bild: Eva-Maria Noack)

Fisch: „Gib mir keinen Fisch, sondern lerne mir Fische zu fangen.“
Kolibri: Der Wald brennt, alle Tiere fliegen. Nur der Kolibri fliegt immer wieder zwischen dem Bach und dem brennenden Wald. Im Bach füllt er seinen Schnabel mit Wasser, fliegt zum Wald zurück und spuckt es auf die Flammen. Der Elefant macht sich lustig: „Kleiner Vogel, was willst Du bewirken mit diesen Tropfen Wasser? So löscht man doch kein Feuer!“ Der Kolibri antwortet: „Ich mache meinen Anteil.“

Chantal Kloecker ist Expertin beim „Senior Experten Service“ (SES), einer Stiftung mit rund 12.000 registrierten Ruheständlern, die ihre Berufserfahrung in alle Welt tragen. In Togo, einem der ärmsten Länder der Welt, leistet die 63-Jährige Entwicklungshilfe - mit dem Ziel, Frauen zu einem eigenen Einkommen zu verhelfen, beispielsweise mit holzsparenden Haushaltskochern aus Lehm, in denen sie Speisen zubereiten und verkaufen können.

Hier der Bericht der Lokalzeitung "Wiesbadener Kurier":

Chantal Kloecker (7 mars 2020)